Flugzeuge

Mustang P47 Thunderbolt

Spannweite 1,46m
Länge ca. 1,2m
Masse ca. 3kg
Motor OS-max 46AX
Propeller 11x7
Tankinhalt 320ml
Servos Tragfläche 4x HS-225
Servos Höhe/Seite 2x BMS-620
Eckdaten der P47.

Dieses Modell gibt es in GFK-Ausführung bei Hobbyking. Der Bausatz kommt liebevoll lackiert bzw. bespannt daher. Im Bausatz enthalten sind Tank, Anlenkungen und ein nicht einziehbares Fahrwerk. Die Tragfläche wird teilbar mit einem 200 Alu-Steckrohr geliefert. Sie ist bereits für den Einbau eines Einziehfahrwerks vorbereitet. Also bestellte ich dieses noch nach. Zum Einsatz kam eine Variante mit separatem Akku und Überlastabschaltung. Damit ist man völlig sicher gegenüber Störungen in der Steuerung, die durch das Fahrwerk verursacht werden könnten. Als Motor hatte ich noch den kaum Benutzten aus der Viper. Der paßte vorerst auch prima in das Flugzeug.

Ansicht verbauter Motor, vorn.

Das Flugzeug ist eigentlich für einen 6.5ccm..7.5ccm Motor gedacht. Die 8.5ccm-Variante paßt aber auch noch ordentlich rein. Nur für den Auspuff war eine kleine Aussägung im Rumpf nötig.

Ansicht verbauter Motor, Seite.

Da der Auspuff nun bis in den Rumpf hineinragt, sind keine Aussparungen mehr in der Motorhaube nötig. Das Abgasrohr wird durch eine kleine Öffnung im Rumpf geführt. Damit weder der schöne Rumpf noch die schöne Motorhaube mit häßlichen Bohrungen versehen werden, kamen Betankungsventil und Schalter nach vorn in die Motorhaube. Der Motor erhielt eine Glüheinrichtung. Damit fiel auch das Loch für den Glühkerzenstecker weg.
Allerdings wollte er im Teillastbereich nicht so richtig laufen. Deshalb kam ein nagelneuer OS-max 46AX rein. Der nimmt perfekt in jeder Lage Gas an und kühlt auch bei längeren Standgaspassagen nicht aus. Da hat sich beim Thema Laufkultur einiges getan.

Ansicht mit verbautem OS-max Motor.



Seitenansicht Motorbereich und Anschlüsse.

Unter dem Motor ist noch ausreichend Platz, um Schalter und Tankanschluß unterzubringen. Beides ist nach Fertigstellung noch unter der Motorhaube.

Die Fläche enthält werksseitig Ausspahrungen für Einziehfahrwerk, Querruder- und Landeklappenservo.



Ansicht vor dem Erstflug. Die Motorhaube sollte nach den ersten Flügen draufkommen, wenn der Motor auch in der Luft korrekt eingestellt ist. Dazu kam es leider nicht.

Der Erstflug war auch der Letzte. Obwohl der Schwerpunkt nach Anleitung eingestellt war, wollte das Modell sofort nach dem Abheben in alle Himmelsrichtungen abkippen. Auch bei höherer Geschwindigkeit besserte sich dieses Verhalten nicht. In einer Kurve kam das Modell trotz höherer Geschwindigkeit ind Trudeln und war nicht mehr abzufangen. Auch mit Vollgas nicht.
Wahrscheinlich ist nicht nur der angegebene Schwerpunkt deutlich zu weit hinten, sondern es ergeben sich aufgrund der gehr breiten Rumpfform noch weitere Aerodynamische Unschönheiten. Aus meiner Sicht war das Modell nicht fliegbar. Hier sollte man eher die Finger davon lassen.

Ansicht nach dem Erstflug.



Ansicht nach dem Erstflug.



Ansicht nach dem Erstflug.



Ansicht nach dem Erstflug.

Nach dem Absturz waren zum Glück nur das Fahrwerk und der Rumpf in Mitleidenschaft gezogen. Beides landete im Müll.